Archiv für die Kategorie „Apple Smartphone News“
iPhone als mobiler Fernseher
Im Zusammenspiel mit der MacOS-X-Software “The Tube”, einem DVB-T-Stick im heimischen Mac und der Anwendung Live TV auf dem iPhone wird das Fernsehprogramm per Stream im lokalen WLAN empfangen. Mit der zweiten Anwendung TubeToGo kann ebenfalls Fernsehen vom heimischen Rechner, allerdings nur aufgezeichnete Sendungen, empfangen werden. Dafür kann mit TubeToGo der Videorekorder, der in The Tube eingebaut ist, auch von fernab programmiert werden. Als Server verwendet TubeToGo Apples Angebot MobileMe oder jeden anderen FTP-Server.
Wurde ein iPhone in der Desktopsoftware angemeldet, so lassen sich auf diesem Gerät alle verfügbaren Fernsehkanäle einschalten. Auch in “Live TV” wechselt man somit ganz einfach zum nächsten Fernsehkanal und startet eine Aufzeichnung. Live TV und TubeToGo sind kostenlos im deutschen AppStore verfügbar.
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Apple bietet sprachgesteuerte Suche von Google für iPhone an
Google hat als Erweiterung seiner Suchfunktion für das iPhone eine Sprachsteuerung entwickelt, berichtet die New York Times. Die Software steht seit dem 14. November 2008 im App Store kostenlos zur Verfügung. Künftig können die Nutzer ihre Suchanfragen ins Mobiltelefon sprechen. Die Datei des aufgenommenen Textes wird per Internet an Google gesendet und per Suchmaschine ausgewertet. Diese liefert dann ihre Ergebnisse innerhalb von Sekunden an das iPhone. Selbstständig erkennt das iPhone, über welches Eingabesystem der Nutzer seine Anfrage stellen will: Sensoren am Geräte registrieren wann der Nutzer das Telefon anhebt und an sein Ohr hält. Auch eine lokale Suche, wie beispielsweise Restaurants, soll darüber möglich sein. Nach Informationen des Branchendienstes CNet will Google die sprachgesteuerte Suche in den kommenden Monaten auch für Android-Smartphones und Blackberry-Modelle bereitstellen.
Sideways bietet E-Mails schreiben auf dem iPhone in Querformat
Die kostenpflichtige iPhone Software Sideways bietet E-Mails im Querformat auf Apples Mobiltelefon. Nutzer sind nun nicht länger an die schmale Tastatur gebunden, bei der sich leicht Tippfehler einschleichen. Nur einige wenige vorinstallierte Applikationen auf dem iPhone unterstützen eine Querformatdarstellung. Da der E-Mail-Client nicht dazugehört hat sich Sideways der Problemlösung zugewandt. Diese Software bietet eine Querformattastatur, durch die die Fehlerrate bei Eingaben verringert werden soll.
Auch eine höhere Geschwindigkeit bei der Eingabe soll künftig gewährleistet sein. Für andere vorinstallierte iPhone Applikationen kann diese Spezialtastatur jedoch nicht genutzt werden. Die geschriebenen Texte werden einfach an den E-Mail-Client des iPhones übermittelt und können dann über diesen versendet werden.
Der E-Mail-Client kann allerdings weiterhin nur im Hochformat genutzt werden, dazu zählt auch das Lesen von E-Mails. Sideways wird über Apples App Store für das iPhone sowie den iPod touch ab der Firmware 2.0 zum Preis von 1,59 Euro angeboten.
Mit Funktionsvielfalt dem iPhone auf der Spur
Seitdem pompös inszenierten Verkaufsstart des iPhones vor ca. 1Jahr sind die Konkurrenten in Aufruhr. Mit sechs Millionen verkauften Geräten, in einem Milliarden-Markt, kann man bei Apple nicht zufrieden sein – trotzdem ist das iPhone “das Smartphone” am Markt. Vor der Markteinführung des iPhones, waren bei Mobiltelefonen hauptsächlich technische Leistungsdaten im Fokus. Apple hat sich erstmals am Kundennutzen und an der Benutzerführung orientiert! Die zweite Smartphone Generation hat mittlerweile ebenfalls die UMTS-Netzwerk Unterstützung für Europa – das bedeutet iPhone-Revolution für diesen Sommer.
Und wie reagieren die Konkurrenten? HTC, weltgrößter Hersteller von Windows-Mobile-Telefonen, haben ihrerseits nachgelegt und mit dem Touch Diamond ein konkurrenzfähiges Smartphone auf den Markt gebracht. Auch wenn sich der integrierte Webbrowser sehen lassen kann, ist die Bedienung insgesamt etwas schwerfällig. Vor allem liegt dies am Zusammenspiel von Windows-Fundament und HTC-Fassade, die noch etwas “holprig” ist. Auch wenn Samsung mit dem Qbowl sowie dem Omnia, LG mit dem Viewty und HTC mit dem Touch Diamond ihre eigene Oberflächen dem Windows Mobile 6.1. überstülpen und mit verbesserten Leistungsdaten punkten (UKW-Radio, UMTS-Turbo, bis zu 5-Megapixel-Kamera, u.v.m), lässt sich das iPhone doch spielerisch handhaben. Auch RIM hat mit dem BlackBerry Bold 9000 sich am iPhone orientiert und präsentiert sein neuestes Smartphone mit Vollausstattung: WLan, Maps, UMTS mit HSDPA-Unterstützung und GPS.
Spannend wird es, wenn die “Herausforderer” in diesem Sommer auf den “Platzhirsch”, das überarbeitete UMTS-iPhone, treffen.
Abgesenkte Verkaufsprognose für das Apple iPhone
Weltweit wurde seit dem Erscheinen des Apple iPhone 2,3 Mio Geräte weltweit verkauft. Mit diesen Zahlen ist der Hersteller ganz und gar nicht zufrieden und hat darauf hin seine prognostizierten Absatzzahlen deutlich gesenkt. Auch in Großbritannien konnten die erwarteten Zahlen nicht erreicht werden, dass könnte ein Grund für diese Entwicklung sein. Bestätigt wurde dies von Apple allerdings nicht. Eine chinesische Zeitung will aus Unternehmenkreisen erfahren haben, dass die Verkaufszahlen für das erste Quartal 2008 von 2 Mio Geräteeinheiten auf 1 bis 1,2 Mio reduziert worden sind. Es bleibt also abzuwarten, ob sich diese Zahlen realisieren lassen.
iPhone und seine Story in Großbritannien
In zwei Monaten 200.000 neue iPhones abzusetzen, das war das erklärte Ziel des Exklusivanbieters O2 als Minimalziel auf der Insel. Jetzt wurden die tatsächlichen Zahlen bekannt, und somit auch die Tatsache, dass das große Ziel weit verfehlt wurde.
Laut Informationen der “Financial Times” wurden nur 190.000 neue Geräte abgesetzt. O2 selbst wollte hierzu selbst keine Stellung nehmen, zeigte sich aber trotzdem mit den Kundenrückmeldungen sehr zufrieden.
Das große Interesse an den Apple iPhones konnte O2 bedauerlicherweise nicht in Verkaufszahlen und Vertragsabschlüssen umsetzen, so der Kommentar aus dem Branchenumfeld. Hinzu komme noch, so dieses Umfeld, dass nach dem Weihnachtsgeschäft ein massiver Einbruch der Umsatzzahlen zu verzeichnen war.
Durch die guten Verkaufszahlen zum Start des Apple iPhone in den USA hatte O2 sich ein wesentlich positiveres Ergebnis erhofft.
