Archiv für März 2009
T-Mobile startet Blockade gegen Skype auf iPhone
Zum Start des internationalen Kongress für kabellose Kommunikation CTIA Wireless in Las Vegas am kommenden Mittwoch wird Skype auch eine offizielle Version für das iPhone vorstellen. Bislang konnte Skype auf dem iPhone von Apple nur über den Umweg einer universellen Instant Messaging Software wie Fring oder Nimbuzz – teilweise mit Qualitätseinbußen und weniger Funktionalitäten – genutzt werde. T-Mobile jedoch wird die Nutzung der Software über das eigene Mobilfunknetz nicht zulassen. Apples Smartphone wird in Deutschland exklusiv über T-Mobile vermarktet. Der Schutz der Netzleistung stehe im Vordergrund, begründete T-Mobile den Schritt gegenüber der Zeitung. Die Nutzung von Skype würde die Übertragungsgeschwindigkeiten verlangsamen oder das Netz gar überlasten. Laut Wirtschaftswoche wird T-Mobile Skype voraussichtlich auch bei einem Internetzugang über die Hotspots des Unternehmens unterbinden. Wie weit Telekom geht wird sich in den kommenden Tagen zeigen, denn ab morgen den 1. April startet die CTIA Wireless in den USA. Die Danto GmbH wird sie auf dem laufenden halten und über Neuigkeiten der nächsten Tage informieren.
Subjektive Surfgeschwindigkeit steigern mit Opera Mini Turbo
Wer mit seinem Smartphone unterwegs online geht, benutzt i.d.R. einen Browser. Hier gibt es einige Alternativen und die Darstellungs- bzw. Surfgeschwindigkeit steht in Abhängigkeit zum verwendeten Mobilfunknetzwerk. Naturgemäss arbeiten UMTS- (sog. 3G-) Netze schneller als EDGE (2.5G) oder GSM (2G)-Netzwerke. GSM-Netze sind – aufgrund ihres Alters von knapp 20 Jahren – global am besten ausgebaut, gefolgt von EDGE- und UMTS-Netzen. Auch die Nutzerzahlen spiegeln das wieder. Die meisten sind unter GSM, viele EDGE und meistenteils nur Geschäftsleute unter UMTS eingebucht. Auch sind GSM-Verbindungsendgelte günstiger, als solche für UMTS-Verbindungen. Für die Sprachtelefonie spielt das auch weiter keine Rolle, den man merkt keinen Untershied zwischen einem Telefonat über GSM, EDGE oder UMTS. Wer Videotelefonie benötigt, setzt auf UMTS. Das iPhone der ersten Generation hat seine Daten per EDGE empfangen, was von der Übertragungsgeschwindgkeit in der maximalen Ausbaustufe da aufhört, wo UMTS anfängt. Aber nicht nur die tatsächliche Datanrate der Mobilfunknetzwerke spielt für das Surfvergnügen eine Rolle, sondern auch die gefühlte Geschwindigkeit. So arbeitet Apple z.B. hart daran, national nur mit dem infrastrukturell stärksten Partner zusammen zu arbeiten, um Kundenunzufriedenheit aufgrund von Geschwindigkeitsproblemen vorzubeugen.
Ein anderer Ansatz ist, die Daten auch bei geringer Überrtagungsgeschwindigkeit schnell auf das mobile Endgrät zu bringen. Dazu werden Kompressionsverfahren eingesetzt, welche die Seite entsprechende des benutzten Smartphones anpassen und dann erst verschicken. Der Vorgang der Kompression passiert serverseitig und geht unmerklich langsamer, bedeutet aber auf dem Endgerät einen merklich beschleunigten Seitenaufbau.
Der mobile Browser Opera hat die Daten schon immer komprimiert und durch einen schnellen Seitenaufbau bestochen. Jetzt hat Opera “Opera Turbo” mit einer neuer Betaversion 9.7 des Opera-Browsers angekünfigt und in einem Video demonstriert, wie schnell der neue Beschleuniger in einem EDGE-Netzwerk arbeitet. selbst ohne Turbo ist Opera dem Windows Mobile-eigenen Internet Explorer noch weit überlgen. Mit dem Turbo ist die Benutzererfahrung signifikant gesteigert und die gleiche Webseite lädt in 5% der Zeit, die der Internet Explorer dafür benötigt.
Unabhängig vom schnelleren Seitenaufbau, der schnelleren Verbindung und des damit einhergehenden positiven Benutzererfahrung gegenüber gefühlt schnelleren Verbindungen spart der Endbenutzer aufgrund der Kompression auch bares Geld, für den Fall, dass er keine Daten-Option (z.B. Flatrate) hat. Wer für jedes Kilobyte bezahlen muss, ist dankbar für jede Ersparnis.
Wir empfehlen allerdings, auf jeden Fall die Kosten durch einen Inklusiv-Vertrag oder eine Flatrate zu deckeln, um sie nicht unkontrolliert ansteigen zu lassen. Simyo bietet beispielweise eine 1 GB “Flatate” zu einem monatlichen Preis von 10 EUR an, was unschlagbar günstig ist. Telefonate werden mit den marktüblichen 9ct/Min. abgerechnet und auch hier war Simyo vorreiter in günstigen Preisen. Da Simyo auf das Eplus-Netz aufbaut und der Düsseldorfer Mobilfunkanieter derzeit verstärkt seinen EDGE-Ausbau vorantreibt, ist der mobile Browser Opera Mini 9.7 mit Opera Turbo eine willkommende Ergänzung zum mobilen Surfvergnügen.

Günstigere Handykosten im EU-Ausland?
Erstmals wurden Obergrenzen für Gebühren bei der mobilen Datennutzung sowie beim SMS-Versand bestimmt. Nach den derzeitigen Plänen des Industrieausschusses des EU-Parlaments soll der Versand einer SMS im EU-Ausland künftig maximal 11 Cent zuzüglich Mehrwertsteuer betragen. Für deutsche Kunden ergibt das einen Preis pro Kurzmitteilung von rund 13 Cent. Einen weiteren Preisrutsch für den Verbraucher dürfte die Empfehlung bringen, dass alle geführten Telefonate per Handy oder Smartphone im EU-Ausland pro Sekunde abgerechnet werden sollen. Da die EU-Länder der grundsätzlichen Regelung bereits zugestimmt haben, hängt nun nur noch alles vom Parlamentsplenum und den EU-Regierungen ab. Wenn diese in baldiger Zukunft reagieren, könnten die neuen Preisobergrenzen bereits zum 1. Juli 2009 in Kraft treten. Dann steht auch dem nächsten Italienurlaub nichts mehr im Wege.
Twitter – Die Vögel zwitschern es von den Dächern…
Der Kurznachrichten-Dienst Twitter ist nicht nur bei jungen Leuten beliebt. Ähnlich der Vögel im Frühjahr, die aufgeregt die warme Jahreszeit ankündigen und in Scharen fröhlich trällern, spricht man hier vom Zwitschern der Teilnehmer, dem sog. Twittern.

Wer sich hier mitteilt, muss sich auf das Wesendliche konzentrieren. 140 Zeichen darf eine Nachricht kurz sein und ist damit kürzer als eine SMS im Mobilfunknetzwerk.
Twitter gilt auch als Micro-Blog(ging), d.h. es werden kleine Beiträge in kürzeren Abständen veröffentlicht, als es in einem normalen Blog der Fall wäre – Geschwindigkeit bestimmt das Bild. Twittern ist ein Querschnitt aus Internet Relay Chat (IRC) und Blog (Online-Tagebuch), mit der Geschwindgkeit des Chat und des Abonnementverhaltens des Blogs. Wer viele Tweets (Twitter-Beiträge) abonniert hat, bekommt bald Schwierigkeiten sich in dem Gezwitscher zurechtzufinden.
Auch der PUGcast ist bei Twitter und als Tweet zu beziehen. Da dieser geschützt ist, bedarf er unser Zustimmung. Das ist eine Sicherheitsmaßnahme und soll gleich die Funktionilität der Privatsphäre eines Twitterers demonstieren.
Aber Twitter ist auch als Soziales Netzwerk zu verstehen, da man Freunde über seinen (Stimmungs-) Zustand oder Tätigkeit auf dem Laufenden hält und damit soziale Kontakte pflegt. Mittlerweile haben auch Firmen den Dienst entdeckt und halten ihre Kunden über Updates, Preissenkunken oder Sonderaktionen auf dem Laufenden. Wer Twittert bekommt das Schnäppchen mit und kann Geld sparen.
Generell braucht man nur einen Browser, um Nachrichten erhalten und selbst verfassen zu können. Hierzu ist es ausreichend die Mobilseite von Twitter aufzurufen, damit man unterwegs auch eine schnelle Seitenansicht hat.
Wer es bequemer mag, installiert sich einen speziellen Twitter-Client, also ein Programm, welches entweder auf dem PC oder Smartphone installiert wird und die abonnierten Tweets (das Gezwitscher) der Freunde empfangen und darstellen kann. Applikationen sind für iPhone, PalmOS, Windows Mobile, Android und N810 verfügbar. Grundsätzlich kann auf jedem Gerät mit Mobilzugang und Browser (empfehlenswert ist hier Opera Mini auf anderen Geräten als iPhone) Twitter genutzt werden, allerdings sind spezielle Programme resourcenschonender und leichter zu bedienen.

Die harmonischste Lösung stellt der iPhone-Twitter-Client Twittelator Pro in der Version 2 dar. Hier gibt es sehr viele Einstellmöglichkeiten unter einem Dach. So kann man nicht nur Tweets empfangen und selber twittern sondern auch (Direkt-) Antworten abrufen, Tweets in Kategorien sortieren, nur bestimmte Nachrichten filtern, einfach Bilder und Links einfügen, etc. Das Programm kann per WLAN auch auf einem iPodTouch genutzt werden, kostet 4,99 USD und ist direkt in Apple AppStore verfügbar.
Aber auch für andere Platformen sind Twitter-Clients verfügbar. Eine kleine Auswahl ist nachstehend abgebildet.
Twitter Client für PalmOS
Twitter Client für Windows Mobile
Twitter Client für Android
Twitter Client für Nokia N810Wer lieber zu Hause am Windows-PC twittert, für den ist evtl. Madtwitter interessant. Dieses Programm blendet die Nachrichten in einem semi-transpansparenten Fenster dezent und schick unten rechts unter Windows ein.

iPhone OS 3.0 mit neuem SDK ab Sommer 2009
Das iPhone wird erwachsen, so könnte man es zusammenfassen. Mehr als 100 neue Funktionen werden freigegeben. Ab Sommer 2009 wird die neue OS Version erhältlich sein. Es wird für alle iPhones kostenlos und für die iPod Touch’es werden 10 US$ fällig. Das iPhone der ersten Generation kann natürlich nicht von den GPS und Bluetooth Funktionen profitieren da hier entweder kein Empfänger oder ein anderer Chip verbaut wurde.
Die wichtigsten neuen Features im Überblick:
-Cut/Copy/Paste
-Tastatur nun auch im Horizontal-Modus; Der Modus wird ab sofort von allen mitgelieferten Anwendungen unterstützt
-Kalender unterstützt nun auch die Formate WebDAV und iCalendar
-Push Funktionen für Benachrichtigungen
-Chatclient für alle großen Chatanbieter kommt als neue Anwendung hinzu
-MMS Funktion
-‚Shake Mode’ für den Musikplayer; durch Schütteln ein anderes Lied wählen
-iPhoneweite Suche mittel ‚Spotlight’ Mobile
-Safari Mobile Browser mit Phishing-Schutz
-Notizen werden in Zukunft von iTunes synchronisiert
-Bluetooth ist vollständig freigeschaltet; u.a.:
- Peer-To-Peer
- A2DP Audio Profil
- Koppeln von Geräten (Blutzuckermesser in einer Demo vorgeführt)

Smartphones sollen durch neue EU-Zölle teurer werden
Der IT-Branchenverband fordert von der deutschen Regierung eine Ablehnung der Brüsseler Pläne. Bitkom befürchtet deutlich steigende Preise für Handys durch die neuen Zölle der EU. Die EU-Kommission will High-End-Mobiltelefone in Zukunft mit Importzöllen von bis zu 14 Prozent belegen, wenn sie zusätzliche Funktionen wie leistungsstarke Kameramodule, Navigationshardware oder einen Chipsatz für den Fernsehempfang enthalten. Endgeräte, die rund 500 Euro ohne Mobilfunkvertrag kosten, würden so um circa 70 Euro teurer werden. “Die Abgaben würden die Geräte massiv verteuern”, sagte Bitkom-Chef August-Wilhelm Scheer. Derzeit sind Mobiltelefone in Deutschland grundsätzlich von Importzöllen befreit. Bitkom hat die Bundesregierung nun gebeten, sich gegenüber der Europäischen Union für eine klare Zollfreiheit aller Handys einzusetzen.
Sollten sie schon länger mit dem Gedanken an den Kauf eines neuen Smartphones gespielt haben, so wäre jetzt der passende Zeitpunkt. Zwar kämpft Bitkom gegen die Einführung der Zölle für Mobiltelefone, doch niemand weiß wie sich die EU entscheiden wird. Die Danto GmbH ist stets bemüht seinen Kunden ein optimales Preis-Leistungsverhältnis zu bieten und zeigt ihnen in seinem Onlineshop eine Reihe preiswerter und qualitativ hochwertiger Produkte auf. Nutzen sie doch einfach die Möglichkeit sich durch unser breites Angebotspektrum zu klicken, einen Preisvergleich zu tätigen oder sich Bewertungen von Kunden durchzulesen. Wir bieten eine Vielzahl von Smartphoneherstellern, wie HTC und Asus an und können auch oft mit billigen Sonderangeboten aufwarten. Bei Fragen stehen wir ihnen gerne zur Verfügung.
Neue Firmware-Version aktualisiert iPhone
Gerüchteweise heißt es, dass Apple am 17.3.2009 eine neue Firmware für das iPhone anbieten wird.
Damit soll das iPhone endlich mit grundlegenden alsauch neuen Leistungsmerkmalen aufwarten können, die bisher schmerzlich vermisst wurden:
- Copy/Cut and Paste
- Verbesserter “springboard” Startbildschirm
- MMS
- “Palm Pre features”
Bisher ist unklar, ob auch Videoaufnahmen implementiert worden sind.
Unter dem Punkt “Palm Pre features” ist derzeit viel an Spekulationen ausfindig zu machen. So könnte es sich um Unified Messaging, universelle Suchfunktionen or gar Multitasking handeln. Alles Punkte, in denen sich der Palm Pre sehr positiv vom iPhone abhebt und zur CES im Januar 2008 für Furore gesorgt hat. Hingegen wird von Experten ausgeschlossen, daß es ein iPhone mit physikalischer Tastatur geben wird (das iPhone hat nur eine Onscreen-Tastatur, auch Soft-Keyboard genannt).

3D Launcher Imitation auf einem normalen 2D Display
Dem schwedischen Entwicklerteam und Spezialisten von Bedienschnittstellen (UI, User Interfaces) “The Astonishing Tribe” (TAT) ist es gelungen, einen verblüffenden 3D-Effekt auf einem 2D-Display auf einem Google Phone unter Android zu programmieren.
Hierbei handelt es sich primär um eine optische Täuschung, welche in Echtzeit neuberechnet wird und ihre Daten zu Winkelberechnug aus den vom Gyrosensor bezogenen Daten ableitet.
Dargestellte Elemente bekommen so einen holografischen Effekt und sehen räumlich überlagert aus, was eine neue Darstellungsdimension erlaubt. So ist es möglich, Applikationen z.B. nicht mehr nur nebeneinander sondern auch übereinander darzustellen, was z.B. einen Kartenstapel auf einem Tisch visualisieren könnte. Durch schwenken des Gerätes wird so Einblick zwischen die Karten gewährt. Durch ruckartige Bewegungen innerhalb einer bestimmten Ansicht können so Karten neu angeordnet werden, resp. Applikationen gestartet order sortiert werden.
Software aus TAT’s Entwicklungslabos ist u.a. auf dem Samsung Instinct, Symbian S60 Geräten von Nokia und einer Vielzahl von Motorola und Sony Ericsson-Smartphones zu sehen.
Ein Video der Applikation kann hier angesehen werden.

Blackberry: Klingetöne nach Regeln frei definieren
Wer Besitzer eines Blackberrys ist und seine Klingetöne ändern möchte (was standargemäß leider nicht sehr einfach ist), für den hat Ringo Mobile jetzt die entscheidenen Lösung: Ringo Pro.

Bereits am jeweiligen, den Personen eindeutig zugeordneten, Klingeton kann man erkennen wer anruft. Es koennen beliebige MP3-Dateien als Klingetöne verwendet werden und so der Blackberry sehr individuell personalisiert werden.
Über eine einfache und intuitiv bedienbare Oberfläche werden die Zuordnungen hergestellt.

Ringo Pro geht aber noch weiter. Anstatt nur jedem Kontakt einen Klingeton zuzuordnen, ist es ebenfalls möglich, Arbeitsgruppen oder Freundeskreise mit eigenen Klingelzeichen zu benennen.
Ringo Pro ist ebenfalls erhältlich für Palm Treo, Centro, Android und Windows Mobile Smartphones.

Android Market mit Bezahlapplikationen in UK
Seit heute (12.3.2009) sind in Großbritannien HTC G1 Besitzer in der Lage den Google Android Market nicht nur zu besuchen und dort kostenlose Programme herunterzuladen, sondern es ist auch möglich Bezahlprogramme zu erwerben.
Es ist noch kein Datum bekannt wann auch in Kontinentaleuropa erste Bezahlapplikationen erworben werden können, aber als Hinderungsgrund für die Verzögerungen bei der weltweiten Einführung dürfte gelten, das die verschiedenen Bezahlsysteme in den einzelnen Ländern den Administratoren des Android Market Probleme bereiten.
Der Grund warum Bezahlapplikationen so wichtig sind, ist, daß man sich mehr und komplexere Anwendungen erhofft ab dem Zeitpunkt der Verfügbarkeit kommerzieller Anwendungen. Konkret sind Navigations- und Officelösungen bekannt, welche es für Android bereits geben soll, aber deren Downloads eben auf sich warten lassen.

