Ausblick auf Android 1.5

Bei Google gibt man erste Blicke frei auf die Version 1.5 des Mobilfunkbetriebs-Systems Android. Ähnlich wie beim Konkurrenten Apple werden die Details des Betriebssystems weiter verbessert.

Wichtigstee Neuerungen für das nächste Android Telefon HTC Magic dürften sein, das es nun überall möglich sein wird eine Bildschirmtastatur sowohl im Horizontal und Vertikalmodus zur Verfügung zu stellen.


In vielen Anwendungen auf den Telefonen wird es Detailverbesserungen geben, z.B. wird es in den Anwendungen
Browser,Gmail und Kalendar diverse Userinterface Polituren geben.

Aber auch vergleichbare Anpassungen wie beim iPhone wird es geben, konkret wird zum Beispiel genannt, daß der Browser nun auch copy & paste unterstützen soll, oder das Hochladen von Photos und Videos zu den jeweiligen Google Anwendungen Picasa oder YouTube wird forciert.

Toshiba Roadmap 2009/2010 bekannt geworden

Durch ein Versehen ist Toshiba’s Jahresplanung für 2009/2010 an die Öffentlichkeit gelangt. Hierbei werden pikante Details offengelegt, so z.B., daß es zu dem derzeit schnellsten und flachsten Windows Mobile Smartphone TG01, welches erst kürzlich zum Mobile World Congress (MWC) in Barcelona (Februar 2009) vorgestellt wurde, weitere Nachfolger TG02 und TG03 bereits zum Jahresende in sehr kurz aufeinander folgenden Zeitschlitzen geben wird.

 
Die sog. Roadmap ist bei einem US-Netzbetreiber an die Öffentlichkeit gelangt und wird normaler Weise unter Verschluss gehalten.
Toshiba’s Gerät war aufgrund seiner Spezifikation einer der Hingucker auf dem MWC 2009. So verfügt es über die höchste für Mobiltelefone verfügbare Prozessortaktung von 1 GHz, ist flacher als das iPhone und hat den hochauflösensten Bildschirm, der je in einem Smartphone verbaut wurde. Des Weiteren verfügt es über WLAN und BT und beinhaltet 2G (GSM, EDGE) und 3G (UMTS).

Google Calendar & GMail für Android/iPhone mit zusätzlichen Feature

Google ist dafür bekannt, seine Services ständig zu erweitern und zu verbessern. Die letzten Änderungen betreffen das iPhone und die Android Plattform.

Für beide Plattformen stehen nun Detailverbesserungen an. Bisher war es nicht möglich auf Einladungen zu reagieren, einen Eventstatus zu ändern, Eventdetails zu bearbeiten und Gäste aus einer Einladung hinzuzufügen oder zu entfernen. Das alles soll nun bald möglich sein.
Die nächste Welle an Updates wird diese Änderungen sowohl beim iPhoneOS aus auch bei AndroidOS einbauen.

 

 
Anzumerken ist abschliessend, das diese Änderungen (vorerst) nur die englischsprachige Versionen der Applikationen betreffen.

Sony Ericsson und Huawei kündigen Android-Smartphones an

Sony Ericsson und Huawei kündigen Android Telefone an

Sowohl Sony Ericsson als auch Huawei kündigen für 2009 Mobiltelefone auf Basis der Android Plattform an.

Sony Ericsson plant die Einführung eines ersten Modells für die zweite Jahreshälfte 2009. Mancherorts ist die Rede von Oktober für das als CS8 bezeichnete Gerät.

Huawai hingegen bekräftigte das dritte Android Telefon auf den Markt bringen zu wollen. Das dritte, weil bereits die beiden HTC Telefone G1 und Magic miteinbezogen werden in die Veröffentlichungsreihenfolge. Huawei hatte auf dem Mobile World Congress in Barcelona einen Prototypen des Gerätes gezeigt. Es handelt sich um ein Touchscreen Gerät ohne Tastatur.

Documents-To-Go im Android Market

Das im Dezember 2008 von DataViz angekündigte Programmpaket “Documents-To-Go for Android” ist nun im Android Market zu finden und kann dort für knapp 20 € erworben werden.
Documents-To-Go gibt es bereits für Windows Mobile, SymbianOS, BlackberryOS und PalmOS.

Die Software unterstützt alle aktuellen MS Office-Formate (97, 2000, X, XP, 2003 and 2007 für Windows, aber auch 98, 2001, 2004, 2008 für Macintosh). Dies ermöglicht eine einfache Zusammenarbeit mit Kollegen und Freunden. Sowohl das betrachten der Dokumente, als auch das Bearbeiten ist mit dieser Software möglich. Unterstützt werden MS Word, MS Excel und MS Powerpoint aus dem MS Office-Paket. Die Eingabemöglichkeiten der Android Plattform werden voll unterstützt (Touchscreen, Trackball, Tastenfeld Navigation).

Eine weitere Besonderheit ist die Unterstützung durch Roadsync, welches eine Synchronisation über die Luft (engl.: over-the-air, OTA) ermöglicht. Hierbei werden Dokumentenänderungen sowie Emails in Echtzeit auf das mobile Endgerät übertragen.

Samsung kündigt Android-Smartphones an

Die Zahl der Anbieter die Android -Telefone anbieten werden wächst: Diese Woche gab Samsung – vertreten durch seinen Executive Vice President of Global Product Strategy – bekannt, noch in der ersten Jahreshäfte 2009 ein Smartphopne mit dem Mobiltelefonbetriebssystem aus dem Hause Google auf den Markt bringen zu wollen.

Geplant ist keine Exklusivität wie beim HTC Magic, sondern das Samsung Telefon wird wohl gleich bei mehreren Mobilfunkprovidern in Europa angeboten werden. Damit nicht genug: Es hieß weiterhin, das man plane, noch mindestens zwei weitere Android Telefone in 2009 auf den Markt zu bringen.

Das für Juni geplante Telefon soll ein Vollbildschirm-Gerät à la iPhone werden und sich designtechnisch stark am Omnia orientieren.

PalmOS-Applikationen unter webOS

Lange wurde spekuliert, ob der Palm Pre kompatibel zu PalmOS5 sein würde. Das Gerät basiert auf Palm’s neuem mobilen Betriebssystem webOS und bisher galt, daß es nur Applikation, welche speziell fuer webOS in CSS, Java Script oder HTML geschrieben wurden, laufen lassen können würde. Diese Einstiegshürde galt unter der Mehrheit der Palm-Anhänger als kritisch, weil alle bisher gekauften Programme nicht lauffähig sein würden, und die Investion womöglich auf der neuen Platform erneut getätigt werden müßte.

 
Wie kürzlich bekannt wurde, wird webOS und damit der im 4. Quartal in Deutschland erscheinende der Palm Pre einen PalmOS5-Emulator unterstützen, welcher in der Lage ist, eingeschrängt PalmOS-Applikationen laufen zu lassen. Die Einschränkung bezieht sich auf homogene Applikationen, welche zwar auf PalmOS, nicht jedoch auch Conduits und/order den Hotsync-Vorgang an sich setzen. So ist es beispielsweise möglich, ein Zeiterfassungsprogramm oder Fitness- oder Medizin-Programm (auch mit auf Speicherkarte abgelegten Datenbanken) zu installieren, nicht jedoch eine Aufgabenliste, welche den Abgleich mit dem PC mittels Hotsync benötigt. Dieses kann zwar immer noch als reine PalmOS5-Applikation unter webOS benutzt werden, nicht jedoch zum Datenabgleich. Hierdurch soll die Brücke zu den tausendfach (geschätzte 30.000 PalmOS-Programme) im Internet bereitgestellten und liebgewonnen PalmOS-Applikationen geschaffen werden, um eine leichte Übergangsphase von PalmOS zu webOS zu ermöglichen.

 
Langfristig werden alle großen Software-Firmen ihre Applikationen speziell an die Bedürfnisse von webOS anpassen, um den vollen Funktionsumfang zu erfassen, und alle Möglichkeiten des mobilen Betriebssystems webOS abzubilden. Der grundlegende Unterschied zwischen PalmOS zu webOS besteht darin, dass die Synchronisation unter PalmOS mit dem PC unter webOS jedoch mit dem Internet, der sog. Cloud (deu.: Datenwolke), geschieht. Während PalmOS z.B. Adressbestände noch mit dem PalmDesktop als Datenzentrale abgleicht, synchronisiert webOS mit Online-Datendiensten, wie beispielsweise Facebook, Google, etc.

 
Da die PalmOS-Applikationen nicht per Hotsync übertragen werden können, geschieht die Installation alternativ über eine virtuelle Karteninstallation. Im Falle des Palm Pre wird hier das interne 8 GB-Laufwerk als virtuelle Speicherkarte genutzt und die Daten darauf mittels USB-Wechseldatenträeger unter Windows, MacOS und Linux gebracht. Inwiefern eine solche Methode bei zwingend Hotsync-abhängigen Applikationen – wie beipsielsweise der Installation einer JVM unter PalmOS – fruchtet, ist derzeit unklar. Hier müssen evtl. alte PalmOS-Tools ihren Dienst verrichten, welche einen Hotsync simulieren, um die Installation zu vervollständigen.

 
Hersteller der PalmOS-Emulation namens “Classic” ist nicht etwa Palm selbst sondern die bekannte Software-Schmiede MotionApps, welche mit PalmOS-Applikationen, wie mRing, mOcean, mDesktop, mVoice, mRSS, etc., eine bekannte Größe qualitativ hochwertiger SW-Titel in der PalmOS-Welt darstellt. MotionApps hat hier eine Zwischenschicht zur bereits existierenden Access-PalmOS-Emulation (Access Garnet VM) bereitgestellt, so dass hier das Rad nicht neu erfunden werden mußte. Diese hat bereits auf dem Internettablet Nokia N810 eindruckvoll beweisen können, wie eine PalmOS-Emulation unter Linux funktioniert. Für webOS Classic sowie Access Garnet VM gelten die gleichen Limitierungen, dass kein Hotsync möglich ist, Installationen von internen Speicherkarten realisiert werden müssen, etc.

 
Mit der Möglichkeit, die derzeitge Applikationsvielfalt von PalmOS5 auch unter webOS weiterzuführen, hat MotionApps Wechselunsicheren eine grosse Entscheidungshilfe gegeben. Über drei viertel aller Applikationen werden auch zukuenftig unter webOS laufen und damit hat Palm mit seinem Software-Partner einen Schritt in die richtige Richtung getan.

Details sind in diesem Kurzfilm zu sehen.

Skype vs. T-Mobile geht in die zweite Runde

Skype bezweifelt, so ein Blogeintrag, die von T-Mobile angeführten technischen Gründe für die Blockierung von Skype auf dem iPhone. Nach Skypes Beobachtung gibt es “keine technische Begründung für diese willkürliche Sperrung von Skype”. Bei einer Vielzahl anderer Netzbetreiber auf der Welt gäbe es bei Skype-Nutzung auf dem iPhone keine Probleme. Skype kritisierte an dem Vorgehen von T-Mobile vor allem, dass damit das Geschäftsmodell des Anbieters zerstört würde, weil der Netzbetreiber den dafür notwendigen Zugang ins Internet blockiere. Des Weiteren bemängelt Skype, dass T-Mobile damit direkt gegen die Wünsche der Kunden vorgehe. Skype ist derzeit eines der häufigsten installierten Applikationen in Apples App Store. Skype bedauerte, dass Regulierungsbehörden weder in Deutschland noch in der Europäischen Union gegen diese “offensichtlich unfairen Praktiken” vorgehen und diese verbieten könnten. Schließlich zahlt der Kunde T-Mobile dafür, dass dieser einen uneingeschränkten Zugang ins Internet anbiete. Die größte Angst bei Skype ist nun, dass auch andere Internetdienste wie Twitter oder Facebook von T-Mobile verboten werden und dementsprechend nicht mehr auf Smartphones genutzt werden dürfen.

T-Mobile startet Blockade gegen Skype auf iPhone

Zum Start des internationalen Kongress für kabellose Kommunikation CTIA Wireless in Las Vegas am kommenden Mittwoch wird Skype auch eine offizielle Version für das iPhone vorstellen. Bislang konnte Skype auf dem iPhone von Apple nur über den Umweg einer universellen Instant Messaging Software wie Fring oder Nimbuzz – teilweise mit Qualitätseinbußen und weniger Funktionalitäten – genutzt werde. T-Mobile jedoch wird die Nutzung der Software über das eigene Mobilfunknetz nicht zulassen. Apples Smartphone wird in Deutschland exklusiv über T-Mobile vermarktet. Der Schutz der Netzleistung stehe im Vordergrund, begründete T-Mobile den Schritt gegenüber der Zeitung. Die Nutzung von Skype würde die Übertragungsgeschwindigkeiten verlangsamen oder das Netz gar überlasten. Laut Wirtschaftswoche wird T-Mobile Skype voraussichtlich auch bei einem Internetzugang über die Hotspots des Unternehmens unterbinden. Wie weit Telekom geht wird sich in den kommenden Tagen zeigen, denn ab morgen den 1. April startet die CTIA Wireless in den USA. Die Danto GmbH wird sie auf dem laufenden halten und über Neuigkeiten der nächsten Tage informieren.

Subjektive Surfgeschwindigkeit steigern mit Opera Mini Turbo

Wer mit seinem Smartphone unterwegs online geht, benutzt i.d.R. einen Browser. Hier gibt es einige Alternativen und die Darstellungs- bzw. Surfgeschwindigkeit steht in Abhängigkeit zum verwendeten Mobilfunknetzwerk. Naturgemäss arbeiten UMTS- (sog. 3G-) Netze schneller als EDGE (2.5G) oder GSM (2G)-Netzwerke. GSM-Netze sind – aufgrund ihres Alters von knapp 20 Jahren – global am besten ausgebaut, gefolgt von EDGE- und UMTS-Netzen. Auch die Nutzerzahlen spiegeln das wieder. Die meisten sind unter GSM, viele EDGE und meistenteils nur Geschäftsleute unter UMTS eingebucht. Auch sind GSM-Verbindungsendgelte günstiger, als solche für UMTS-Verbindungen. Für die Sprachtelefonie spielt das auch weiter keine Rolle, den man merkt keinen Untershied zwischen einem Telefonat über GSM, EDGE oder UMTS. Wer Videotelefonie benötigt, setzt auf UMTS. Das iPhone der ersten Generation hat seine Daten per EDGE empfangen, was von der Übertragungsgeschwindgkeit in der maximalen Ausbaustufe da aufhört, wo UMTS anfängt. Aber nicht nur die tatsächliche Datanrate der Mobilfunknetzwerke spielt für das Surfvergnügen eine Rolle, sondern auch die gefühlte Geschwindigkeit. So arbeitet Apple z.B. hart daran, national nur mit dem infrastrukturell stärksten Partner zusammen zu arbeiten, um Kundenunzufriedenheit aufgrund von Geschwindigkeitsproblemen vorzubeugen.

Datenkompression

 
Ein anderer Ansatz ist, die Daten auch bei geringer Überrtagungsgeschwindigkeit schnell auf das mobile Endgrät zu bringen. Dazu werden Kompressionsverfahren eingesetzt, welche die Seite entsprechende des benutzten Smartphones anpassen und dann erst verschicken. Der Vorgang der Kompression passiert serverseitig und geht unmerklich langsamer, bedeutet aber auf dem Endgerät einen merklich beschleunigten Seitenaufbau.

 
Der mobile Browser Opera hat die Daten schon immer komprimiert und durch einen schnellen Seitenaufbau bestochen. Jetzt hat Opera “Opera Turbo” mit einer neuer Betaversion 9.7 des Opera-Browsers angekünfigt und in einem Video demonstriert, wie schnell der neue Beschleuniger in einem EDGE-Netzwerk arbeitet. selbst ohne Turbo ist Opera dem Windows Mobile-eigenen Internet Explorer noch weit überlgen. Mit dem Turbo ist die Benutzererfahrung signifikant gesteigert und die gleiche Webseite lädt in 5% der Zeit, die der Internet Explorer dafür benötigt.

 
 

Reduzierte Kosten

 
Unabhängig vom schnelleren Seitenaufbau, der schnelleren Verbindung und des damit einhergehenden positiven Benutzererfahrung gegenüber gefühlt schnelleren Verbindungen spart der Endbenutzer aufgrund der Kompression auch bares Geld, für den Fall, dass er keine Daten-Option (z.B. Flatrate) hat. Wer für jedes Kilobyte bezahlen muss, ist dankbar für jede Ersparnis.

Wir empfehlen allerdings, auf jeden Fall die Kosten durch einen Inklusiv-Vertrag oder eine Flatrate zu deckeln, um sie nicht unkontrolliert ansteigen zu lassen. Simyo bietet beispielweise eine 1 GB “Flatate” zu einem monatlichen Preis von 10 EUR an, was unschlagbar günstig ist. Telefonate werden mit den marktüblichen 9ct/Min. abgerechnet und auch hier war Simyo vorreiter in günstigen Preisen. Da Simyo auf das Eplus-Netz aufbaut und der Düsseldorfer Mobilfunkanieter derzeit verstärkt seinen EDGE-Ausbau vorantreibt, ist der mobile Browser Opera Mini 9.7 mit Opera Turbo eine willkommende Ergänzung zum mobilen Surfvergnügen.