Smartphone Grundlagen
Was das Smartphone so einzigartig macht ist, das die Geräte durch die in der Einführung beschriebenen Unterschiede darüber hinaus auch über Digitalkameras und sogar integrierte GPS-Empfänger verfügen.
Der Verbraucher kann einerseits Daten (z. B. Adressen, Texte oder Termine) über die Tastatur oder einen Stift eingeben und andrerseits die benötigte Software, die über die bereits installierten PIM-Anwendungen hinausgeht selbst nachinstallieren.
Die bei PDAs z. B. zur Synchronisierung üblichen Verbindungsarten wie WLAN, Bluetooth, Infrarot oder die USB-Kabelverbindung werden durch die, aus dem Handy-Bereich üblichen Verbindungsprotokolle, wie GSM, UMTS (und HSDPA), GPRS und beispielsweise auch HSCSD, ergänzt. Deshalb ist es beispielsweise möglich, unterwegs neben der Mobiltelefonie auch SMS, MMS, E-Mails sowie, bei modernen Geräten, Videokonferenzen per UMTS und sogar die vergleichsweise günstige VoIP-Telefonie mit W-LAN über Hot Spots zu nutzen.
Das Smartphone besitzt darüber hinaus auch die volle Multimediafähigkeit und unterstützt neben den mittlerweile üblichen MP3-Songs auch Videodarstellung. Theoretisch können neben Videostreamings aus dem Internet (z. B. über W-LAN) auch Fernsehprogramme über DVB-H und zukünftig wohl auch DVB-T empfangen werden.
Smartphones können jedoch auch, als Navigation eingesetzt werden. Mit GPS-Empfängern, die entweder bereits integriert, oder mit Kabeln oder per Bluetooth mit dem Gerät verbunden sind, können sie kommunizieren.
Auch verfügen moderne Smartphones, vor allem aber MDAs (Mobile Digital Assistant; Marketingbezeichnung), über eingebaute oder optionale Java-Unterstützung (auf CLDC oder MIDP-Basis), was zumindest im Fall von Mobiltelefonen als eine der populärsten Anwendungen von Embedded Java gilt.
